Es ist soweit!

Nach einer Vorbereitungszeit von fast einem Jahr startet die padedö-Crew nun ihr Unternehmen Helgoland-Edinburgh-Regatta. Im Rahmen der 77. Nordseewoche will die Crew an der größten deutschen Hochsee-Regatta teilzunehmen und drei bis fünf Tage auf sich allein gestellt  460 sm über die offene Nordsee und die Doggerbank zurücklegen.

Die Teilnahme an folgenden Wettfahrten ist geplant:

  • W2: Cuxport Cup - Cuxhaven – Helgoland 11.06.2011,10.30 Uhr

  • W 8: Helgoland – Edinburgh 13.06.2011
    1. Start: ca. 2 Stunden nach dem letzten Zieldurchgang der Wettfahrt W 7
    Zielort: EDINBURGH, am Fjord: Firth of Forth, South East Scotland, Stadtteil Granton, 56°`00´00N, 03°13´31W, Royal Forth Yachtclub, Tel: +84-552 3006, http://www.rfyc.org/,
    North-West Harbour, Tel: +84-555 8866

Wer den Regatta-Verlauf (Helgoland-Edinburgh) verfolgen möchte, kann dieses per Satellitentracking machen, wobei das Positionsupdate stündlich erfolgt. Wer mag, kann sich vorab auf den Seiten der Nordseewoche zusätzliche Infos holen.

02. Juni 2011

Pünktlich um 10.00 Uhr startete beim SVT (Segelverein Trave) der Überführungstörn mit Ziel Cuxhaven. Die Überführungscrew, bestehend aus Karina, Detlev, Heiner und Manfred, verließen bei schwachem Wind aus W –NW mit Stärke 1 bis 2 den Hafen.

05.06.20011

Um 7.30 Uhr meldet die padedö: Wir haben jetzt Nordseewasser unterm Kiel! 5 kn Fahrt durchs Wasser, 7,3 Kn über Grund!
Boot liegt klar zum Start in Cuxhaven.

Bilder vom Überführungstörn nach Cuxhaven:

  

 
 

Helgoland in Sicht

12.06.2011

Die erste Wettfahrt (W2: Cuxport Cup - Cuxhaven – Helgoland) liegt hinter der padedö-Crew. Von 25 gemeldeten Booten sind 23 gestartet und die padedö belegt den 8. Platz! Gestartet wurde in der Gruppe ORCC 3/4 (Ergebnisliste).
Bei sehr wechselhaften Bedingungen (von Windstille bis Gewitter mit Böen von 20-30 kn) ging es hart am Wind über die Elbemündung mit Verkehrstrennungsgebiet hinein in die Nordsee mit der Beachtung, Hummerbänke nicht zu passieren (sonst Disqualifikation) in Richtung Helgoland.

Noch gibt es Telefonkontakt und im Moment auch Strom (man konnte sich vom 21. Schiff im Päckchen heute Morgen nach vorne verholen) und so meldet die Crew um 11:24 Uhr: Wetter super, Stimmung gut!
  

13.06.2011

  


Dankbarer Ulli mit zwei Rauchtöpfen

  


Pflichtvorführung des vorhandenen
Trysegels

Die padedö meldet um 12:28 Uhr: "Wir wurden per Los zur Intensivprüfung durch den Wettfahrtleiter ausgewählt! Alles musste raus! Notpinne musste zusammengesetzt werden. Steckschottsicherung gegen herausfallen bei Kenterung musste vorgezeigt werden. Ein Medizinbuch (Reeds) muss vorliegen, ein Arzt an Bord zählt nicht! Rauchfackeln reichen nicht, es müssen Rauchtöpfe sein! Dank der Crew von "Tante Schmidt" konnte dieser "Mangel" behoben werden! Dafür ein herzliches Dankeschön!!!!"

Um 16:25 folgt eine vorerst letzte (Telefon-)Meldung nach der Steuermannsbesprechung: Die Wettervorhersage von Meno Schrader prognostiziert keinen Sturm! Überwiegend schwache Winde aus südlichen Richtungen und Sonne. Ausnahme ist heute Abend – da soll es Regen geben und morgen muss wohl gekreuzt werden. Die padedö fehlte ja noch in der Auflistung im Satellitentracking und wird in Kürze nachgetragen. Vor dem Start müssen noch alle 36 teilnehmenden Boote ihre Trysegel vorführen und dann geht es zur Startlinie, wobei sich die padedö in der ersten Startgruppe mit Start um 17:30 Uhr befindet. Mit 34 Fuß zählt sie zu den eher kleineren Schiffen (Durchschnitt etwa 40-Fuß-Schiffe).
    

17.06.2011

3 sm vor dem Ziel hat die padedö noch zwei Stunden in der Flaute gelegen, aber um 5:20 Uhr Ortszeit wurde das Ziel Edinburgh erreicht! Mannschaft und Schiff sind wohlauf.

Mit einer berechneten Zeit von 3 Tagen, 35 Minuten und 20 Sekunden (Gesamtzeit 3 |11:52:44) erreichten sie in ihrer Gruppe ORCC 3/4 einen 7. Platz von 13 gestarteten Booten und sind mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden (Ergebnisliste). Die meiste Zeit musste hart am Wind gesegelt werden; nur ca. 12 Stunden gab es einen Spinacker-Kurs.

Bilder von Helgoland, auf See und Edinburgh:

20.06.2011

Mittlerweile sind zwei kleine Schäden repariert, ein Teil der Crew gewechselt (für Heiner und Manfred sind Achim und Henning dazu gekommen), der Proviant wieder aufgefüllt und der Rückführungstörn via Skagerak gestartet.
 

24.06.2011

Gegen 07:15 Uhr erreichte das padedö-Team Skagen. Mit einigen Schäden am Rigg, am laufenden Gut und an den Segeln musste den Wetterbedingungen Tribut gezollt werden. Aber alles in allem sind Schiff und Mannschaft wohlauf!

Die weiteren Etappen der Rückfahrt:

26.06.2011   Skagen – Hou
27.06.2011   Hou – Anholt
28.06.2011   Anholt – Tunö
29.06.2011   Tunö – Aarösund
30.06.2011   Aarösund – Orth
01.07.2011   Orth – SVT

Die padedö ist nach 1522 sm sicher in ihren Hafen zurückgekehrt!

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