Berichte

  

Jahresrückblick 2009

Urlaubsfahrt vom 30. 5. bis zum 01.06. 2009
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Heiner, Dirk, Hanno, Detlef, Manfred
30.5. SVT – Heiligenhafen 38,5 sm
31.05. Fehmarn Sund Dreiecke 48,6 sm
01.6. Heiligenhafen – SVT 39 sm
 

Summe

126,1 sm
Urlaubsfahrt vom 7. 8. bis zum 18. 8. 2009 Sommerfahrt
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Dirk, Mark, Jan, Jonas
7.8.
 
SVT – Großenbrode 38 sm
8.8. Großenbrode- Marstal 42 sm
9.8. Marstal- Svendborg 21 sm
10.8. Svendborg- Assens 39 sm
11.8. Assens- Juelsminde 32 sm
12.8. Juelsminde – Ballen/Samsö 31 sm
13.8. Samsö- Femö 71 sm
14.8. Femö- Nysted 36 sm
15.8. Nysted- Timmendorf/ Poel 46 sm
16.8. Timmendorf- Grömitz 26 sm
17.8. Grömitz- SVT 21 sm
 

Summe

538
Urlaubsfahrt vom 3. 7. bis zum 5. 7. 2009 Vater- Kinder Tour
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Magnus, Leon, Jan, Mathias
3.7. SVT – Grömitz 17,1 sm
5.7. Grömitz – SVT 25,2 sm
  Summe 42,3 sm
  Gesamt-Seemeilen 580,3 sm

Jahresrückblick 2008

Urlaubsfahrt vom 10. 5. bis zum 12. 5. 2008 – Pfingsttour
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Heiner, Dirk, Hanno, Detlef, Manfred
10.5. SVT – Heiligenhafen 38,5 sm
11.5. Fehmarn rund 44,6 sm
12.5. Heiligenhafen – SVT 39 sm
 

Summe

122,1 sm
Urlaubsfahrt vom 29. 7. bis zum 8. 8. 2008 – Sommerfahrt
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Renate und Bordhund Harry
29.7. SVT – Grömitz 18,2 sm
31.7. Grömitz- Orth 24,8 sm
2.8.  Orth- Heiligenhafen 6,1 sm
6.8. Heiligenhafen- Großenbrode 13,1 sm
7.8. Großenbrode- Travemünde 36,4 sm
8.8. Travemünde- SVT 5,2 sm
 

Summe

103.8 sm
Urlaubsfahrt vom 27. 9. bis zum 28. 9. 2008 – Vater-Kinder-Tour
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Magnus, Vincent, Leon, Jan, Torben
27.9.  SVT – Grömitz 22,1 sm
28.9. Grömitz – SVT 18,2 sm
 

Summe

40,3 sm
  Gesamt-Seemeilen  266,2 sm

  

Jahresrückblick 2007

Stadtwerke Crew ist Vizemeister

   Team Stadtwerke Lübeck beim BSG-Cup 2007
  

Die Revancheforderung der Stadtwerke Hannover, der E.ON und der RWE nehmen wir an und starten bereits zum 6. Mal beim Cup der Deutschen Wirtschaft, Pfingsten 2007, mit der "padedö". 40 Mannschaften aus allen Bereichen der Wirtschaft treten an.

Am Vorabend becircst uns die Frauencrew der "Brigitte", Yacht der Zeitschrift Brigitte, mit immer neuen Ideen, wie man den Steuermann und die Stadtwerke Mannschaft wohl so verzaubern könnte, dass die Stadtwerker sie nicht wieder überholen würden, wie in den letzten Jahren.

Bei steifen Winden aus SO 5-6 Regattastart mit der Mannschaft auf der Kante. Alle vor uns gestarteten Yachten nehmen direkt Kurs auf die erste Tonne, aber Achtung –Strömung nach West. Also hoch an den Wind, die Genua I mit dem großen SWL-Emblem wird dicht geknallt, die Winschenkurbeln ächzen von der Kraft der Winschencrew Hanno Zimmermann und Heiner Brandt. Alle anderen mühen sich bei ersten Kreuzschlägen, wir erreichen die Tonne ... oder auch nicht??? Zentimeter dicht umrundet, puh. Der Spinnacker fliegt an Deck, Henning von der Hagen und Dirk Müller als Vorschiffscrew kämpfen mit Schoten und Spi-Baum, Detlev Brandenburg als Pitman spielt auf den Klemmen Klavier. Ziehhhhhhhhh, plopp, Spi steht, ab geht die padedö Richtung Heck der "Brigitte". Wie jedes Jahr kommen wir näher und näher und näher, kleiner Luvkampf, Gejohle, "Brigitte" überholt. Steht der Spi auch nach der Kursänderung am nächsten Wendepunkt? Rum um die Tonne, Kurs aufnehmen und – Winddreher auf den Bug. Der Spi flattert im Wind und die padedö steht. Spi runterzerren, Fallen und Schoten fliegen durcheinander, Genua steht immer noch nicht, na ja, wir befinden uns ständig im KVP Prozess (kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess) und die Maßnahmenliste wird wieder länger. Durch den Känguruh-Start (die langsamen Schiffe starten zuerst, die schnellen entsprechend ihrem Rennwert später) segeln wir Stunden allein aufs Ziel zu. Doch nun kommen sie, höher am Wind und schneller, die X-Yachten und die One off Racer. Letzter Kurs aufs Ziel unter Spi, aber in Luv bekommen die uns nicht! Aber in Lee ziehen sie so an uns vorbei. Vier Yachten sind knapp vor uns durchs Ziel gerauscht, da ist rechnerisch noch was drin.

Siegerehrung und 2. Platz für das Team der Stadtwerke Lübeck
  
  

Zur Siegerehrung treffen sich mehr als 400 Segler, Firmenvertreter und Freunde, die Pokale sind aufgebaut und die Spannung steigt:

Platz 37: Stadtwerke Hannover, 26. Hamburger Wasser, 22. Eon, 20. Vattenfall, 19. RWE, 13. Eon- Ruhrgas, bis Platz 5 rauscht an es an uns vorbei, dann Platz 4: Hamburger Gas Consult, 3.: Lufthansa, 2. und Vizemeister: Stadtwerke Lübeck, Jubel im Lager der Stadtwerker, Gratulation und Anerkennung vom Betriebsratsvorsitzenden Jürgen Oelrich, Küsschen von der Brigitte Crew.

Den ersten Platz ersegelte sich Airbus, ein schöner Erfolg nach den Unruhen im Betrieb.
Die detaillierten Ergebnisse sind unter www.bsg-cup.de einzusehen.

  

Fahrtenübersicht 2007

Urlaubsfahrt vom 29. 6. bis zum 1. 7. 2007 Väter-Kindertour
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Magnus -, Vincent -, Leon -, Jan – Giercke, Neele Böske
29.6. SVT – Niendorf 13 sm
30.6. Niendorf – Timmendorf – Poel 34,6 sm
1.7. Timmendorf – Poel – SVT 21 sm
 

Summe

68,6 sm
Urlaubsfahrt vom 13. 7. bis zum 24. 7. 2007 Sommerfahrt
Schiffsführer: Ralf Giercke (bis 15. 7.) anschließend Heiner Brandt
Besatzung: Detlef Brandenburg (bis 15.7.) anschl. Hanne, Felix Brandt
13.7. SVT – Orth 38 sm
14.7. Orth – Maasholm 43,7 sm
15.7. Maasholm – Kappeln 3 sm
16.7. Kappeln – Hof Hülsen 10,1 sm
17.7. Hof Hülsen – Schleswig 10,2 sm
19.7. Schleswig – Schleimünde 23,1 sm
20.7. Schleimünde – Bagenkop 22,7 sm
21.7. Bagenkop – Lemkenhafen 27,9 sm
23.7. Lemkenhafen – Grömitz 25,3 sm
24.7. Grömitz – SVT 16,2 sm
 

Summe

220,2
Urlaubsfahrt vom 5. 8. bis zum 25. 8. 2007 Sommerfahrt
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Renate Giercke, Bordhund Harry (bis 17.8.) anschl. Dirk Müller, Jan Giercke, Bianca Reinicke
5.8. SVT – Grömitz 18,8 sm
7.8. Grömitz – Kühlungsborn 37,1 sm
10.8. Kühlungsborn – Warnemünde 14,9 sm
12.8. Warnemünde – Barhöft 52,3 sm
14.8. Barhöft – Barth 14,8 sm
15.8. Barth – Stralsund 21,8 sm
17.8. Stralsund – Lauterbach 23,1 sm
18.8. Lauterbach – Sassnitz 29,1 sm
19.8. Sassnitz – Hassle, Bornholm 57,2 sm
21.8. Hassle – Gislövläge, Schweden 49,7 sm
22.8. Gislövläge – Klintholm, Mön 38,4 sm
23.8. Klintholm – Gedser 35,4 sm
24.8. Gedser – Grömitz 39,2 sm
25.8. Grömitz – SVT 17,2 sm
  Summe 449 sm
  Gesamt-Seemeilen  737,8 sm

 

Jahresrückblick 2006

Vizemeister padedö

Die Ostsee-Cup Regattasaison startet Mitte Mai mit der Regatta Rund-Fehmarn vom Burger Segelverein – endlich wieder richtig segeln nach der langen Winterpause. Bei herrlichem Sonnenschein aber sehr kaltem Wasser und frischem Wind startet die padedö als eine der ersten Schiffe im Uhrzeigersinn um die Insel. Bereits nach einer Stunde segeln wir allein dicht hinter der Exposé. Meter für Meter holen wir auf bis wir nach fünf Stunden querab zur Exposé segeln, alles wird riskiert, um 0,1 kn schneller zu werden. Da reißt die Spi-Schot, der Spi fliegt aus und die Exposé zieht ab. Aber – 2. Platz,  Vizemeister.

    Mannschaft BSG-Cup 2006
  

Auch im Jahr 2006 startet die padedö bei der größten Segelregatta der deutschen Wirtschaft, dem BSG-Cup bei Heiligenhafen, diesmal organisiert von Airbus Industries Hamburg, die mit einer ganzen Flotte von Yachten aufkreuzen. Gemäß dem Motto "Bänker gegen Öler, Versicherer gegen Presse, Flugzeugbauer gegen Werften sowie Stadtwerke gegen Energiekonzerne" treten hier die Segelteams zahlreicher großer deutscher Unternehmen gegeneinander an. Dieses Mal dabei nahezu alle Vertreter der bundesdeutschen Energiewirtschaft, von RWE über EOn, von Vattenfall bis Stadtwerke Hannover.
Bereits das 6. Mal in Folge starten wir für die "Stadtwerke Lübeck" zwischen den riesigen Cruising Racer Yachten der Energiekonzerne mit dem Team Detlev Brandenburg als Vorschoter, Dirk Müller und Jürgen Wecker an den Winschen, Heiner Brandt als Taktiker und Spi-Mann sowie Ralf Giercke als Skipper.
Zwischen den neuen X35 und 40 bis 50 Fuß-Yachten bei starken bis stürmischen Winden und 2-3 m Welle entwickelt sich die Regatta zum Kraftakt für Crew und Material. Auf dem Vorwind Kurs trauten wir uns erst nach einigem Mutzusprechen den Spi zu setzen. Im apokalyptischem Ritt sausen wir aufs Ziel los und erkämpfen einen 3. Platz von 40 Yachten. Nur Kappa Wellpappe und Airbus mit Profiskipper lagen vor uns, unsere Kollegen von den anderen Energieunternehmen weit abgeschlagen.

Neustädter Mittsommer-Nachtregatta – welch Erlebnis, jedes Jahr aufs Neue, segeln in die untergehende Sonne, rein in den Mond über der Ostsee. Bei angenehmen, sommerlichen Temperaturen und launischen Winden über der Lübecker Bucht segeln wir mal als 5. ,nach dem nächsten Kreuzschlag als 1. , dann plötzlich und unerklärlich als 6. und schließlich als 2. ins Ziel, rechnerisch der 3.Platz.

   Utklippan
  

Sommer?... Sommerurlaub ... Sommer! Hitze, Sonne satt. Über Lohme, Svanike, Allinge nach Utklippan, schwedische Schären in der Hanö Bucht. Traumhafte Buchten, einsame Wanderungen auf einsamen Inseln und davon Tausende. Rekord-Baden in Torhamn: bei Temperaturen von 34° 12 mal baden pro Tag – und das in Schweden!

Und nochmal Fehmarn-Rund, diesmal vom SV Heiligenhafen, die langsamste Regatta aller Zeiten?? Pünktlich zum Start ... Flaute, für das Überqueren der Ziellinie benötigen wir 30 MInuten. Mit allen Tricks treiben wir zur ersten Tonne und legen eine 5-Minuten- Wende hin, anstatt 15Minuten wie alle anderen. Huiii, vom letzten zum 5. Platz. Danach treiben, dümpeln, driften, nach sechs Stunden Abpfiff vor Westermarkelsdorf, nur Am-Wind Kurse, kein Spi, kein Halbwind. So liegen Drachenboote vorn, 6.Platz bei dieser Glücksregatta.

Siegerehrung Ostsee-Cup 2006
  
  

Den Abschluss bildet die Niendorfer Kielboot-Regatta. Wind 6-7 in Böen 8, doppeltes Reff ins Groß, alte Fock statt Laminat-Genua, Ölzeug, Stiefel, Schwimmwesten, erster Probeschlag .... 8,5 kn nur mit gerefftem Groß.
Start mit fünf Männern auf der hohen Kante, duschen bei jeder Welle garantiert, 50 cm Wellenhöhe auf dem Deck. Das Rigg heult, aber die padedö kämpft und macht Zeit gut bei den Amwindstrecken, sonst gar nicht unsere Stärke. Zerrissene Spis und Segel sowie Mann-über-Bord-Manöver prägen die Wettfahrt und wir liegen vor der Exposé – das erste Mal, und vor der Flott. 4. Platz in dieser Wettfahrt reicht um in der Gesamtrechnung mit 2689 Punkten den Inmaris Windjammer Cup zu gewinnen, das bedeutet: Vizemeister im Ostsee-Cup.  
Bei der erstmalig im Ostsee Cup separat organisierten Preisverleihung im Niendorfer Yachtclub wurde uns neben dem Windjammer Cup auch ein Gemälde von Frauke Klatt überreicht. Dank an die Organisatoren und die Sponsoren zu dieser feinen und ehrwürdigen Veranstaltung.

Der Erfolg hat seine Wurzeln im Mittwochssegel, jede Woche für ein bis zwei Stunden segeln mit immer mal wieder anderen Crewmitgliedern, mit Gästen und mit Arbeitskollegen. Manöver üben, wiederholen, besser machen, schneller durchführen.
Hinzu kommt der Spaßfaktor, die Entspannung vom Job und das gemeinschaftlich ersegelte Erfolgserlebnis, dass das Mittwochsegeln so wertvoll macht. Bilanz in diesem Jahr: Vizemeister in der Gesamtwertung über alle Gruppen und bestes SVT Schiff.

Nur Mut zum Start beim Mittwochssegeln wünschen wir den vielen noch unentschlossenen Seglern mit der Stiftung des "padedö- Pokals" für den besten Newcomer in einer Saison. Ein Pokal, den jeder gewinnen kann, der anfängt sich den "Mittwochsegel- Virus" zu holen.
Übrigens .... der erste Start ist am 2. Mai 2007
 

Fahrtenübersicht Sommer 2006

Urlaubsfahrt vom 9. 7. bis zum 17. 7. 2006 
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Dirk Müller, Jan Giercke, Jonas Jakobi
9.7. SVT - Darßer Ort 76,5 sm
10.7.  Darßer Ort - Lohme 42,5 sm
11.7. Lohme - Svaneke/Bornholm 69,2 sm
13.7. Svaneke - Allinge 15,3 sm
14.7. Allinge - Utklippan/Schweden 54,5 sm
15.7. Utklippan - Karlskrona 14,5 sm
16.7. Karlskrona - Karlshamn 34,5 sm

Summe Team 1

307 sm
Urlaubsfahrt vom 18. 7. bis zum 30. 7. 2006 
Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Renate Giercke, Bordhund Harry
18.7. Karlshamn - Tjärö       8,5 sm
19.7. Tjäro - Ekenäs 13,0 sm
20.7. Ekenäs - Aspö-Djupviken 15,7 sm
21.7. Aspö - Dragsö 5,8 sm
23.7. Dragsö - Torhamn 16,8 sm
25.7. Torhamn - Stenshamn 7,3 sm
26.7. Stenshamn - Tromtö 18,5 sm
27.7. Tromtö - Tjärö 18,8 sm
29.7. Tjärö - Ekenäs 16,2 sm
Summe Team 2 120,6 sm
     
Urlaubsfahrt vom 30. 7. bis zum 16. 8. 2006 
Schiffsführer: Heiner Brandt
Besatzung: Hanne Brandt, Felix Brandt, Bordhund Lucky
30.7. Ekenäs - Dragsö    17,2 sm
2.8. Dragsö - Utklippan 25,0 sm
3.8. Utklippan - Hanö 31,7 sm
4.8. Hanö - Simrishamn 34,8 sm
6.8. Simrishamn- Vang/Bornholm 25,8 sm
8.8. Vang - Käsaberga 25,3 sm
9.8. Käsaberga - Smygehamn 29,5 sm
10.8. Smygehamn - Klintholm/Mön 45,8 sm
11.8. Klintholm/Mön -  Hesnäs 15,2 sm
12.8. Hesnäs - Gedser 24,0 sm
13.8. Gedser - Kühlungsborn 29,8 sm
14.8. Kühlungsborn Grömitz 39,8 sm
16.8. Grömitz - SVT 19,9 sm
Summe Team 3 363,8
     
Herrentour vom 30. 9. bis zum 12. 8. 2000 
Schiffsführer: Heiner Brandt
Besatzung: Dirk Müller
30.9. SVT - Timmendorf/Poel   26,9 sm
1.10. Timmendorf/Poel - Kühlungsborn 32,3 sm
2.10. Kühlungsborn - Grömitz 33,9 sm
3.10. Grömitz - SVT  23,4 sm
Summe Team 2 116,5 sm
   
Summe Sommer 2006 907,9 sm

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Jahresrückblick 2005

padedö-Crew gewinnt den Deutschen Pokal der Wirtschaft im Seesegeln

  
  

Aufstehen um 6:00 Uhr am Pfingstsonntag in Heiligenhafen, Frühstück an Bord der Segelyacht "padedö", neuester Wetterbericht gecheckt: O - SO 3, Gewitterwarnung am Nachmittag. Auf den Strömungskarten für das Seegebiet westlich Fehmarn die Taktik der Regatta um den Pott der Wirtschaft ausgetüftelt, Kängeruh-Start um 8:45 Uhr in etwa zeitgleich mit der BRIGITTE, LUFTHANSA, COMMERZBANK, dem NDR und DARBOVEN KAFFEE, hinter uns viele schnellen Cruiser, u. a. von ESSO , RWE, E.ON, STADTWERKE HANNOVER, KAPPA WELLPAPPE, STILL, AIRBUS, DRESDNER BANK und der deutsche Vizemeister im Seesegeln von der Montageunion aus Bremen mit seiner CALA VENTINOVE. Die Reihenfolge der Starts errechnet sich aus den Rennwerten der einzelnen Yachten.

Start: Spitzer Kurs zur ersten Tonne, Vorschiffsmann Detlev Brandenburg justiert die neue Carbon-Genua, Jürgen Wecker und Heiner Brandt kurbeln die Winschen, Nina Brandenburg zählt die Zeit bis zum Start ... und los: Wende nach Steuerbord, Wende nach Backbord, nach 10 Minuten schon vier Yachten überholt ... aber sehr hoch am Wind ... au weia wird das knapp zur Tonne.
Rumm um die Tonne, gewagter Kurs für den Spinnacker ... doch nichts wie hoch mit der Blase! Lieken und Spibaum anschlagen, 3 – 2 – 1 und los, 80 m² hochzerren .... plopp, Spi steht und der Speedometer klettert nach oben. Das riesige Stadtwerke Logo auf dem Spi rauscht auf die vor uns gestarteten Yachten, so dass wir nach der 2. Tonne alle überholt haben, der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, jede Sekunde zählt.
Nach 4 Stunden kam sie uns von hinten immer näher, die Cala Ventinova, eine Dehler 29 Racer und ... überholte uns. Von unseren "Energie- Kollegen" weit und breit nichts zu sehen. Doch wenig später Flaute, nichts rührte sich mehr, nicht schlecht für uns, da sich dadurch der berechnete Zeitfaktor für uns verbessert. Alle Mann nach Lee, Segel in Form halten und die Kunst bei extrem wenig Wind zu segeln zahlt sich aus – wir kommen der Cala doch wieder näher.
Dann kommt Wind auf, die Cala ist nicht zu halten, geht 12 Minuten eher durch Ziel.
Doch wir sind zweites Schiff im Ziel!! Wo sind sie denn, die schnellen Yachten der großen Energiekonzerne?

Nach und nach trudeln die anderen am Steg ein, die vielen Logofahnen der Konzerne flattern im Wind und verwandeln den Yachthafen in das who is who der Deutschen Wirtschaft.


  
  

Fast 200 Seglerinnen und Segler von fast 40 Yachten aus 33 Segelclubs drängen sich abends in die Halle zur Siegerehrung, wo die Pokale fein aufgebaut sind. Die Spannung steigt, wer hat welchen Platz nach berechneter Zeit?
Letzter Platz (dabei sein ist alles) Sportartikel Nike
35. Stadtwerke Hannover, 22. RWE, 15. Eon, 5. Hamburger Gas Consult, 4. Stentofon, die Spannung steigt, denn auf dem Treppchen steht:
3. Kappa Wellpappe, Lübeck
Es gibt eine sensationelle Entscheidung um die ersten zwei Plätze, denn erstmalig ist die Differenz zwischen Platz 1 und 2 so knapp: Nach 8 Stunden Regattasegeln beträgt sie 22 Sekunden:
2. Platz... die Montageunion Bremen mit der Cala Ventinove
1. Platz: STADTWERKE LÜBECK mit der padedö vom SVT

Mit dem Pokal über unseren Köpfen jubelt der Saal.
We are the champions ...
Dank den Organisatoren von der Esso und dem Hauptsponsor Stentofon. Dank ihres Engagement ist es zu einem Fest für den Segelsport geworden. Der Saal bedankt sich mit einem dreifachen: Godewind ahoi!


SVT erfolgreichster Segelverein im Ostsee Cup 2005

Der SVT mit seinen Regattaseglern kreuzt auf allen Bahnen und in fast allen Klassen. Kein anderer Verein im Seegebiet der westlichen Ostsee beteiligt sich mit so vielen Aktiven und so erfolgreich in der überregionalen Regattaserie des Ostsee-Cups 2005.

Besonders deutlich wird die Präsenz des SVT bei der Gesamt-Wertung aller Regatten, in der Auswertung des Lancia und Inmaris-Kershones-Cup:
Unter den gewerteten Teilnehmern sind sechs Yachten des SVT:

  • padedö, R. Giercke/H. Brandt 3326,5 Punkte
  • Konrad, B. Böhnecke 3259,5 Punkte
  • Claxpax, K. Schütte 3039,8 Punkte
  • Lurifax, J. Polke 2946,1 Punkte
  • Picaro, G. Westphal 2857,3 Punkte
  • Speedy, J. Gerds 1621,5 Punkte
  
  

Hervorragend ist auch die Wertung in den einzelnen Klassen: In der Klasse I gewinnt Bernd Böhnecke direkt im ersten Jahr seiner Teilnahme mit der neuen Yacht "Konrad" den Ostsee-Cup, unter anderem auch die Einzelregatten Maibock und Niendorfer Kielboot, Georg Westphal mit seiner Picaro wird Dritter. In der Klasse II belegt Jörg Polke mit "Lurifax" den 5. Rang, Joachim Gerds wird 7. In der Klasse III erkämpen sich Heiner Brandt und Ralf Giercke mit der "padedö" den 4. Platz mit so vielen Wertungspunkten wie nie zuvor. In der Klasse V belegt Klaus Schütte mit seiner "Claxpax" den 4. Rang.

Die Abschlussregatta des Ostsee Cups , die Niendorfer Kielboot Regatta, beendete die Serie der Ostsee-Cup Regatten Anfang September. Allein an dieser Regatta beteiligten sich fünf Yachten des SVT .

Regattasegeln will gelernt und geübt sein. Nicht die Einzelleistungen des Skippers, sondern nur die erfolgreicher Führung einer Mannschaft, meist mit Kameraden aus dem SVT, und entsprechender Teamgeist führen zu Erfolgen. Alle Yachten beteiligen sich auch erfolgreich am Mittwochssegeln und befinden sich zur Zeit auf den vordersten Plätzen. Das ständige Training mit der Mannschaft, der Austausch an Erfahrungen, Tricks und Tipps sowie das tolle Umfeld im SVT ist der Garant für den Erfolg. Erfolg haben bedeutet aber auch Vorbildfunktionen wahrnehmen und anderen , ev. "Neuen" Mut zu machen, sich auch einmal im Regattasegeln zu versuchen. Gerade durch das Weitergeben von Erfahrungen kann man andere Kameraden zum Mitmachen motivieren. So gratulieren wir allen Mannschaften zu ihrem Erfolg und wünschen uns auch für die Zukunft viele SVT-Yachten auf den Regatta-Bahnen.


Fahrtenübersicht Sommer 2005
 

1. Team: Skipper Heiner, Hanne, Felix + Bordhund Lucky
10.7.2005 SVT-Grömitz 18,4 sm
11.7.2005 Grömitz - Kühlungsborn 30,1 sm
13.7.2005 Kühlungsborn - Gedser 29,2 sm
14.7.2005 Gedser - Nyköbing 25,7 sm
15.7.2005  Nyköbing - Vordingborg 28,2 sm
16.7.2005 Vordingborg - Stubbeköbing 9,1 sm
18.7.2005 Stubbeköbin - Klintholm 21,7 sm
19.7.2005  Klintholm - Vitte 38,3 sm
20.7.2005 Vitte - Ralswiek 20,1 sm
23.7.2005 Ralswiek - Vitte 18,2 sm
25.7.2005 Vitte - Klintholm 40,1 sm
27.7.2005 Klintholm - Rödvig 24,2 sm
28.7.2005 Rödvig - Köge 20,1 sm

Summe Team 1

323,4 sm
2. Team: Skipper Ralf, Detlev, Jan, Jonas
30.7.2005 Köge - Skäre 35,5 sm
31.7.2005 Skäre - Ystad 29,5 sm
02.08.2005 Ystad - Klintholm  62,2 sm
04.08.2005 Klintholm - Warnemünde 51,2 sm
05.08.2005 Warnemünde - Timmendorf/Poel 43,2 sm
06.08.2005 Timmendorf/Poel - SVT 33,7 sm
Summe Team 2  255,3 sm
Summe Sommer 2005 578,7 sm

  
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Jahresrückblick 2004

padedö segelt vorneweg

Maibock-Regatta 2004Die Ostsee-Cup Regattasaison startet Anfang Mai mit der Maibockregatta des LYC – endlich wieder richtig segeln nach der langen Winterpause. Bei herrlichem Sonnenschein startet die padedö als eine der ersten Schiffe, die Crew übt noch ein wenig die Erfahrungen des Vorjahres wieder in die Manöver einfließen zu lassen, doch der Spi steht nach hektischem Manöver. Am Sonntag bei Nieselregen und ziemlicher Kälte werden die beiden Wettfahrten zur Pflichtübung, die Kür bleibt auf der Strecke. So ist unserer 4. Platz in der Gesamtwertung nicht schlecht.
 

Pokal BSG-Cup 2004Auch im Jahr 2004 startete die padedö bei der größten Segelregatta der deutschen Wirtschaft, dem BSG-Cup bei Heiligenhafen. Gemäß dem Motto "Bänker gegen Öler, Versicherer gegen Presse, Flugzeug- gegen Staplerbauer sowie Strom gegen Gas" treten hier die Segelteams zahlreicher großer deutscher Unternehmen gegeneinander an. Dieses mal neu dabei nahezu alle Vertreter der bundesdeutschen Energiewirtschaft, von RWE über E.ON, von Vattenfall bis Stadtwerke Hannover.

Bereits zum dritte Mal in Folge starteten wir für die "Energie und Wasser Lübeck"  mit dem Team Detlev Brandenburg als Vorschoter, Michael Förster und Jürgen Wecker an den Winschen, Heiner Brandt als Taktiker und Spi-Mann sowie mir als Skipper zwischen den riesigen Cruising Racer Yachten der Energiekonzerne. Bei der Steuermanns-Besprechung am Vorabend der Regatta glänzen unsere Kollegen von den anderen Energiekonzernen mit einheitlicher Teamkleidung und kessen Sprüchen, ob wir denn wohl überhaupt ankommen würden mit so einem Böötchen und wir sollen uns schon mal darauf einstellen, nur noch das Heck der schnellen Energieyachten zu sehen. Na ... das wollen wir doch erst mal sehen, wer hier den Energie-Cup abräumt!!

Bei angenehmen, sommerlichen Temperaturen gehen 34 Yachten an den üblichen Känguru-Start. Wir starten als 4. Yacht, die schnellste mit Yardstick 79 startet fast 2 Stunden später auf eine 38 sm angelegte Regattastrecke westlich von Fehmarn. Allerdings erwischt uns nach etwa der Hälfte der Strecke ein Flautenloch, während andere Yachten von hinten aufkommen. Die Beachtung der lokalen Strömungen und vorhergesagter Winddreher erweist sich als sehr wichtig, was uns gegenüber der Konkurrenz deutliche Vorteile verschafft. So können wir uns wieder ein wenig vom nachfolgenden Feld absetzen. Nach Segeln vom Feinsten nähern wir uns dem Ziel, ... von unseren Energiekollegen ist nix zu sehen. Vor dem letzten Wendepunkt kommt dann der erste Verfolger auf und wir verteidigen unseren kleinen Vorsprung bis ins Ziel.
Nach 7 Stunden und unglaublich spannendem Zieleinlauf belegte die padedö als erste Yacht im Ziel, mit 35 Sekunden zu Platz 1 und 1 Sekunde zu Platz 2 den 3. Platz nach berechneter Zeit.

Dass ein so geringer Unterschied zu einer solchen Entscheidung führt, hat selbst die Veranstalter etwas betroffen gemacht, zumal die Startzeiten des Känguru-Starts nur in ganzen Minuten festgehalten werden.
Als das schnellste Schiff unter den Energieversorgern sprechen uns die Kollegen ihre Anerkennung aus und fordern natürlich für das nächste Jahr sofort Revanche.
 

Pokal Neustädter Mitsommer-NachtregattaEine Nacht in einer Regatta durchsegeln, das ist das Markenzeichen der Neustädter Mittsommer-Nachtregatta. Bei heftigen Winden auf einem 60°-Kurs halten wir den Spi solange, bis die Krängung zu stark wird. Auf dem Kurs vorm Wind steht der Spi wieder, aber die hohen Wellen lassen unseren extremen IOR-Riss geigen bis es uns erwischt. Eine große Welle hebelt das schmale Heck aus dem Wasser und die Pinne wird wirkungslos. Einen Sonnenschuss legt das Boot flach, zwei Segler werden voll geduscht, aber keiner verletzt sich. Beim folgenden Am-Wind-Kurs wird gefightet und wir halten unseren 2. Platz bis ins Ziel! Das ist unsere bisher beste Platzierung bei dieser Regatta.
 

Der Sommerurlaub verdiente sich seinen Titel in keinster Weise. Drei Wochen mit Starkwind und Regen, aber meist schnellen Törn-Etappen führten uns nach Kopenhagen. Noch nie kreuzten wir so viel nur mit der Fock, bis uns am letzten Urlaubstag die Sonne erstmals Temperaturen über 20° bescherte.
  

Travemünder Woche 2004Travemünder Woche segeln ist immer noch etwas Prickelndes, allerdings starteten nur drei Yachten in unserer Gruppe. Offensichtlich wird es immer schwieriger für die Crews, mitten in den Sommerferien eine ausreichende Crewstärke zusammen zu bringen.
 

Ganz anders dagegen die Fehmarn-Rund-Regatta des SVH: mit 70 Dickschiffen und 150 Katamaranen am Start, mit Großsponsoren, Festzelt und Lightshow ein ganz besonderer Event in der Ostsee-Cup-Serie. Bei mäßigen Winden erkämpften wir uns bis dreiviertel herum die Spitze des Feldes. Kurz vorm Ziel erwischte uns ein sattes Flautenloch, aber mit einem 4. Platz in der Endwertung ersegelten wir uns auch hier das beste Ergebnis in vier Jahren.
 

Gemeinschaftswettfahrt 2004Nachdem wir schon so viel Starkwind dieses Jahr erlebten, wurden bei der Gemeinschaftswettfahrt die Schwachwindkünste abverlangt. Die ganze Crew auf Lee, die Segel sanft gezupft ersegelt wir uns den großen Pokal unserer Gruppe.
 

Den Abschluss bildet wie jedes Jahr die Niendorfer Kielboot-Regatta. Man sollte meinen, dass die Crews inzwischen fit sind und die Manöver klappen, aber gleich beim ersten Start rammte eine Alu-Yacht das Startschiff mit lautem "Dong" und erst nach zahllosen Fehlstarts, Geschreie und Getöse wurde die erste Wettfahrt erfolgreich gestartet. Auf der 2. Wettfahrt überraschte uns eine Schauerwolke mit sintflutartigen Regenfällen und kurzzeitig über 50 Knoten Wind auf dem Spikurs und der flatternde Spi konnte nur mit dem Einsatz der ganzen Crew geborgen werden.
 

Wanderpokal der PADEDÖMit 3032 Punkten und dem 3. Platz in der Gesamtwertung des Ostsee Cup ersegelten wir uns das erfolgreichste Jahr seit unserem Start vor 5 Jahren.

Voraussetzung dafür ist das immer wiederkehrende Einstudieren und Training der einzelnen Handgriffe, Manöver und das harmonische Zusammenwirken der Crew, was nur beim wöchentliche Training des Mittwochsegelns geübt werden kann. Hinzu kommt der Spaßfaktor, die Entspannung vom Job und das gemeinschaftlich ersegelte Erfolgserlebnis, das das Mittwochsegeln so wertvoll macht. Bilanz in diesem Jahr: 2. Platz in der Gesamtwertung über alle Gruppen und bestes SVT Schiff.

Nur Mut zum Start beim Mittwochssegeln wünschen wir den vielen noch unentschlossenen Seglern mit der Stiftung des "padedö-Pokals" für den besten Newcomer in einer Saison. Ein Pokal, den jeder gewinnen kann, der anfängt, sich den "Mittwochsegel-Virus" zu holen.

Übrigens – der erste Start ist am 5. Mai 2005!
 

Fahrtenübersicht 2004

Für Fahrten unter dem Stander des Segel - Vereins Trave e. V.

Boot: padedö II (GRANADA 31 )
Eignergemeinschaft: Ralf Giercke/Heiner Brandt

Urlaubsfahrt vom 27. 6. bis zum 17. 7. 2004 Sommerfahrt

Schiffsführer: Ralf Giercke
Besatzung: Renate und Jan Giercke, ab 12. 7. Renate von Bord, Detlev Brandenburg und Johanna Sygusch an Bord

Reiseroute: SVT – Kopenhagen – SVT

27.6.
28.6.
30.6.
1.7.
2.7
5.7.
7.7.
12.7.
13.7.
14.7.
15.7.
16.7.
17.7.
SVT - Grömitz
Grömitz - Großenbrode
Großenbrode - Gedser
Gedser - Haesnis
Haesnis - Klintholm
Klintholm - Rödvig
Rödvig - Kopenhagen
Kopenhagen - Nyord
Nyord - Vordingborg
Vordingborg - Nysted
Nysted - Timmdorf/Poel
Timmdorf/Poel - Grömitz
Grömitz - SVT
17,9 sm
16,2 sm
34,1 sm
13,7 sm
21,7 sm
25,2 sm
38,2 sm
22,7 sm
14,6 sm
52,5 sm
47,5 sm
16,1 sm
22,0 sm
Gesamt - Seemeilen: 342,4

 
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